Lasagne

Lasagne

Die klassische italienische Lasagne wird mit Hackfleischsauce und Béchamelsauce zubereitet und mit Käse überbacken. Da der Ofen das finale Kochen übernimmt, kann man sie hervorragend vorbereiten und das Essen ganz entspannt angehen. Einfach noch einen frischen Salat dazu und fertig ist ein wunderbar duftendes Stück Italien.
Und am besten noch ein wenig Platz im Magen lassen und ein kleines Stückchen Tiramisu als Nachtisch genießen ;-).

Wer möchte, kann gleich etwas mehr zubereiten, denn auch am nächsten Tag schmeckt die Lasagne sehr lecker

Lasagne

Lasagne

Menge: 6 Portionen
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Zutaten

Für die Hackfleischsauce

  • 600 g gemischtes Hackfleisch
  • 2 Stück kleine Karotten
  • 150 g Knollensellerie
  • 2 Stück Zwiebeln
  • 3 Stück Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • 250 ml Rotwein trocken
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1000 ml Tomaten stückig oder grob passiert
  • 1,5 TL Zucker
  • Salz, Pfeffer

Für die Bèchamel-Sauce

  • 60 g Butter
  • 60 g Mehl
  • 750 ml Milch
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Sonstiges

  • 12 Stück Lasagneblätter ggf. mehr, je nach Form
  • 125 g Mozzarella
  • 50 g Parmesan
  • Lasagneform

Zubereitung

  • Für die Hackfleischsauce 2 kleine Karotten und 150 g Knollensellerie schälen, in sehr kleine Würfel schneiden und zur Seite stellen. Wer eine Küchenmaschine besitzt kann das Gemüse damit einfach & schnell klein hacken.
  • Die 2 Zwiebeln und die 3 Knoblauchzehen ebenfalls in kleine Würfel schneiden.
  • 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin bei mittler Hitze glasig dünsten.
  • Das Hack ebenfalls in die Pfanne geben, mit Salz und Pfeffer würzen und krümelig anbraten.
  • Die bereits vorbereiteten Karotten- und Selleriewürfel dazugeben und ca. 5 Minuten weiter braten.
  • 3 EL Tomatenmark hinzugeben, verrühren und ca. 1 Minute anschwitzen..
  • Mit 250 ml Rotwein ablöschen und kurz einköcheln lassen.
  • 1000 ml stückige oder grob passierte Tomaten dazugeben und ca 25 min bei offenem Deckel köcheln lassen.
  • Zum Schluss noch einmal mit Salz, Pfeffer und 1,5 TL Zucker kräftig abschmecken.
  • Für die Bèchamelsauce 60 g Butter in einem ausreichend großem Topf schmelzen lassen.
  • 60 g Mehl unter Rühren darüber sieben und hellbraun anschwitzen lassen.
  • Nach und nach 750 ml Milch zugeben, dabei kräftig mit einem Schneebesen rühren, damit keine Klümpchen entstehen und nichts anbrennt.
  • Wenn die gesamte Milch im Topf ist, einmal kurz aufkochen lassen und dann bei geringer Hitze 5 min köcheln lassen. Das Rühren dabei nicht vergessen, die Bechamelsauce brennt extrem schnell an.
  • Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen und mit einer Prise Muskatnuss abschmecken.
  • Den Backofen auf 200 Grad Ober- / Unterhitze vorheizen.
  • 125 g Mozzarella in dünne Scheiben schneiden und die 50 g Parmesan fein reiben. Beides zur Seite stellen.
  • Den Boden der Lasagneform mit etwas Bèchamelsauce bestreichen. Je nach Form 3-4 Lasagneblätter darauf legen.
  • ⅓ der Hackfleischsauce auf die Lasagneblätter verteilen.
  • ¼ der Bèchamelsauce mit einem Löffeln darüber träufeln und mit einer neuen Schicht Lasagneblätter bedecken.
  • Noch 2x wiederholen.
  • Auf die letzte Schicht Lasagneblätter das letzte Viertel Bèchamelsauce geben.
  • Die Mozarellascheiben und den Parmesan auf der Lasgne verteilen.
  • Im Ofen für 45 min goldbraun fertig backen.

Tipps & Tricks

  • Die Hackfleischsauce und die Bechamelsauce kräftig abschmecken, da beim Backen einiges an Würze verloren geht.
    Wer mag, kann noch ein paar Butterflocken vor dem Backen oben auf die Lasagne setzen. Ich persönlich verzichte lieber auf das Extra-Fett :).
  • Wenn die Lasagne oben zu braun wird, einfach mit etwas Alufolie abdecken und fertig backen.
  • Jahrelang habe ich mich unglaublich geärgert, dass die genormten Lasagneplatten nie richtig in eine Lasagneform hinein gepasst haben. Jedes Mal musste man schichten oder abbrechen oder oder.
    Zum Glück hat aber ein schlaues Köpfchen sich Gedanken gemacht und die -> perfekte Form <- auf den Markt gebracht. Es passen genau drei Lasagneplatten nebeneinander und sie wird auch noch gleich mit einem praktischen Deckel, der auch als Untersetzer genutzt werden kann, geliefert.
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Eine meiner ersten kulinarischen Kindheitserinnerungen sind Hascheeknödel. Damals in Österreich gab es sie mittags beim Metzger zusammen mit gebratenem Sauerkraut und leckerer Bratensauce und mir lief schon immer das Wasser im Mund zusammen, wenn wir uns dahin aufgemacht haben.

Hascheeknödel kennt man hier in Deutschland eigentlich gar nicht und allein die Übersetzung der österreichischen Zutaten war eine kleine Herausforderung. Im Prinzip sind Hascheeknödel gefüllte Kartoffelknödel. Zwar wird die Füllung idealerweise durch den Fleischwolf gedreht, aber mit einer klassischen Hackfüllung hat es nichts zu tun.
Das besondere ist nämlich die Auswahl des Fleisches. Anstatt rohes Fleisch werden vorwiegend geselchtes bzw. gepökeltes Fleisch und Wurstreste verwendet. Ursprünglich waren nämlich die Hascheeknödel ein praktisches Resteessen.
Hier verwende ich Kassler, Speck und Mettenden – eine Wurstspezialität aus dem Norden – aber die Möglichkeiten sind vielfältig.

Dazu gehört auf jeden Fall Sauerkraut – am liebsten mit Zwiebeln und Speck angebraten – und eine leichte Bratensauce.


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