Zwiebelkuchen

Zwiebelkuchen

Der Herbst ruft nach Zwiebelkuchen. Wer das Zwiebelschneiden nicht scheut und mal ein wenig mehr Zeit fürs Kochen hat, dem sei dieses Rezept ans Herz gelegt. Die Füllung wird u. a. mit Majoran abgeschmeckt und wer mag, kann noch etwas angebratenen Frühstücksspeck dazugeben. Und damit der Hefeteig nicht so hefig und langweilig schmeckt, wird er mit etwas Zitrone, Kümmel und Koriander gewürzt. Dazu ein grüner Salat und ein kräftiger Weisswein – Bon Appetit.

Zwiebelkuchen

Menge: 1 Blech
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Zutaten

Für den Hefeteig

  • 125 ml Milch
  • 20 g Hefe
  • 300 g Mehl
  • 2 Stück Eigelb Größe M
  • 0,5 TL Salz
  • Pfeffer
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Prise gemahlener Kümmel
  • 1 Prise gemahlener Koriander
  • 1 Msp. abgeriebene Zitronenschale unbehandelt
  • 50 g Butter weich

Für den Belag

  • 1,5 kg Zwiebeln
  • 250 g Frühstücksspeck nach Wunsch
  • 1 EL Butter
  • 350 g Creme fraiche
  • 350 g saure Sahne
  • 5 Stück Eier Größe M
  • 0,5 TL abgeriebene Zitronenschale
  • 0,5 TL Salz
  • Pfeffer
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • 0,5 TL Cayennepfeffer
  • 1 TL getrockneter Majoran
  • 0,5 TL gemahlener Kümmel

Weiteres

  • Butter und Mehl für das Blech
  • 1 Bund Schnittlauch

Zubereitung

  • Für den Hefeteig 125 ml Mich in einem Topf leicht erwärmen.
  • Den Topf vom Herd nehmen, 20 g Hefe hinein bröckeln und in der lauwarmen Milch auflösen.
  • In eine Rührschüssel 300 g Mehl, 2 Eigelb, 1 Msp. Zitronenabrieb, 0,5 TL Salz sowie je 1 Prise Zucker, gemahlenen Kümmel und gemahlenen Koriander zugeben.
  • Die Hefemilch darüber geben und mit einer Küchenmaschine zu einem Teig kneten.
  • 50 g weiche Butter in Stückchen dazugeben und weiter kneten, bis ein glatter geschmeidiger Teig entstanden ist.
  • Den Teig mit einer Frischhaltefolie zudecken und an einem warmen Ort ca. 45 min gehen lassen.
  • In der Zwischenzeit die Zwiebeln schälen, halbieren und in dünne Streifen schneiden (siehe Tipps & Tricks).
  • Die Zwiebeln in einer beschichteten Pfanne mit 1 EL Butter bei milder Hitze ca. 30 min glasig dünsten. 
  • Ein tiefes Backblech mit Butter einfetten und Mehl bestäuben.
  • Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, auf das Blech legen und noch einmal 15 min gehen lassen.
  • Den Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • In der Zwischenzeit 250 g Speck in dünne Streifen schneiden und in einer beschichteten Pfanne bei geringer Hitzer kurz anbraten.
  • Die 5 Eier verklempern und zusammen mit 350 g Creme fraiche und 350 g saurer Sahne glatt rühren.
  • Die Eimasse mit 0,5 TL Zitronenabrieb, 0,5 TL Salz, Pfeffer, Muskatnuss, 1 TL Majoran und 0,5 TL Kümmel würzen.
  • Die Zwiebeln, den Speck und die Eimasse vermischen und auf dem Teig verteilen.
  • Den Zwiebelkuchen auf der mittleren Schiene in ca. 45 min goldbraun backen.
  • Lauwarm mit Schnittlauchröllchen und einem grünen Salat servieren.

Tipps & Tricks

  • Die Milch für den Hefeteig darf nicht zu heiss werden, da sonst die Hefe nicht mehr arbeiten kann und der Teig nicht aufgeht.
  • Den Hefeteig wirklich sorgfältig verkneten und an einem warmen Ort gehen lassen. Nur dann geht er richtig auf und wird richtig fluffig.
  • Damit das Zwiebelschneiden schneller geht, nutze ich einen Hobel, bei dem man die Scheibendicke einstellen kann. Dazu schäle ich die Zwiebel und kappe nur ein Ende der Zwiebel ab. Danach mache ich mittig einen Schnitt zum nicht abgeschnittenen Ende der Zwiebel, aber schneide nicht durch. Jetzt kann ich das Ende fassen und die Zwiebel über den Hobel führen und erhalte so gleichmäßig dicke halbe Scheiben.
  • Der Zwiebelkuchen schmeckt auch am nächsten Tag noch hervorragend.
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Hascheeknödel kennt man hier in Deutschland eigentlich gar nicht und allein die Übersetzung der österreichischen Zutaten war eine kleine Herausforderung. Im Prinzip sind Hascheeknödel gefüllte Kartoffelknödel. Zwar wird die Füllung idealerweise durch den Fleischwolf gedreht, aber mit einer klassischen Hackfüllung hat es nichts zu tun.
Das besondere ist nämlich die Auswahl des Fleisches. Anstatt rohes Fleisch werden vorwiegend geselchtes bzw. gepökeltes Fleisch und Wurstreste verwendet. Ursprünglich waren nämlich die Hascheeknödel ein praktisches Resteessen.
Hier verwende ich Kassler, Speck und Mettenden – eine Wurstspezialität aus dem Norden – aber die Möglichkeiten sind vielfältig.

Dazu gehört auf jeden Fall Sauerkraut – am liebsten mit Zwiebeln und Speck angebraten – und eine leichte Bratensauce.


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Wie so oft ist das Geheimnis nur ein wenig Geduld. Die Butter & Eier werden so lange mit einer Küchenmaschine oder einem Handmixer aufschlagen, bis sie richtig schaumig sind. Das dauert ein paar Minuten, macht aber den Teig schön luftig und leicht.
Als Äpfel eignet sich am besten die Sorte Boskop. Diese gibt es fast überall ganzjährig zu kaufen und hat etwas festeres Fruchtfleisch.


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