Mousse au Chocolate

Mousse au Chocolat

Mousse au Chocolat – ein göttliches Dessert aus der französischen Küche. Die luftige cremige dunkle Schokolade kombiniert mit einer leicht säuerlichen Sauce ist der perfekte Abschluss von einem leckeren Menü. Wahrlich nichts für Kalorienzähler, aber ab und zu muss man auch mal sündigen.
Ein bisschen Arbeit ist eine gute Mousse schon und man muss ca. 3 – 4 Stunden warten bis der “Schokoladenschaum” stichfest ist, aber dafür kann man diese Nachspeise perfekt vorbereiten.

Mousse au Chocolate

Mousse au Chocolate

Menge: 6 Portionen
Drucken SPEICHERN

Zutaten

Für die Mousse

  • 200 g Zartbitter Schokolade mind. 70% Kakaoanteil
  • 150 g Zucker
  • 5 Stück Eier
  • 125 ml Sahne
  • Salz
  • ggf. 1 TL Rum, Amaretto oder ähnliches
  • ggf. Schokoladenraspel zur Deko

Für die Sauce

  • 1 Packung Gefrorene Sauerkirschen oder Himbeeren ca. 250 g – 300 g
  • 2 EL Zucker

Zubereitung

  • Die 200 g Schokolade in kleine Stücke hacken und über einem köchelndem Wasserbad langsam schmelzen (siehe Tipps und Tricks).
  • Die 5 Eier trennen (siehe Tipps und Tricks) und die Eigelbe zugedeckt in den Kühlschrank stellen.
  • Das Eiweiss und 1 Prise Salz mit einer Küchenmaschine sehr steif schlafen und dabei 100 g Zucker nach und nach einrieseln lassen. 
  • In einer zweiten Schüssel die 125 ml Sahne steif schlagen.
  • Die fertig geschmolzene Schokolade vom Wasserbad nehmen und ggf. 1 TL Alkohol einrühren.
  • Die Eigelbe aus dem Kühlschrank nehmen und in eine grössere Edelstahlschüssel geben.
  • 50 g Zucker sowie 2 EL heisses Wasser zu den Eigelben geben und in der Schüssel über dem Wasserbad mit einem Schneebesen schaumig aufschlagen. 
  • Die Eimasse ist fertig, wenn sie luftig, hellgelb und dicklicher geworden ist. Das dauert eine Weile 🙂 (siehe Tipps und Tricks).
  • Die Eimasse vom Wasserbad nehmen und die geschmolzene Schokolade sehr zügig unterrühren.
  • Danach zunächst die Sahne und dann das steif geschlagene Eiweiss vorsichtig unterheben.
  • Die Mousse au Chocolate in eine Schüssel ümfüllen und ca. 3 – 4 Stunden kalt stellen.

Die Sauce

  • Die gefrorenen Sauerkirschen oder Himbeeren aus der Packung in eine Schüssel geben und zugedeckt auftauen lassen. Nach ca. 1 Stunde 2 EL Zucker dazu geben.
  • Ein paar Kirschen oder Himbeeren zur Seite stellen.
  • Den entstandenen Obstsaft mit dem restlichen Obst fein pürieren und mit einem kleinen Sieb passieren.
  • Wer die Sauce etwas dicklicher mag, kocht sie jetzt vorsichtig bis auf die gewünschte Konsistenz ein.
  • Aus der Mousse au Chocolate Nocken abstechen und mit der Sauce, den beiseite gelegten Sauerkirschen oder Himbeeren sowie ggf. etwas Schokoladenraspel dekorieren.

Tipps & Tricks

  • Wer einen Induktionsherd hat, kann die Schokolade auch gleich direkt bei kleinster Hitze in einem Topf schmelzen.
  • Das Eiweiss wird nur richtig steif, wenn kein Eigelbrest dabe ist. Daher am besten beim Trennen der Eier die Eier immer über einer separaten Schüssel aufschlagen und trennen und danach erst das Eiweiss zu den anderen geben.
  • Beim Aufschlagen der Eiermasse über dem Wasserbad muss konstant mit dem Schneebesen gerührt werden. Ansonsten gerinnt das Eigelb an der heissen Schüsselwand und ihr habt Eierstich.
Hat Dir das Rezept gefallen? Dann tagge Dein Gericht bei Instagram mit @Homemadestuff.blog oder #homemadestuff!
© Homemadestuff.blog

DIESEN BEITRAG TEILEN:

Weitere Rezepte

Matcha Bowl
Frühstück/Brunch
Homemadestuff.blog

Matcha Bowl

Superfood zum Frühstück. Diese Matcha Bowl weckt morgens die Lebensgeister, versorgt uns mit vielen Mineralien & Vitaminen und macht dazu noch satt – also ein perfekter Starter in den Tag.
Das grüne Matcha Tee-Pulver macht nicht nur den Smoothie unglaublich grün sondern soll auch noch gut für Geist, Körper und Seele sein. Ob das nun wirklich stimmt, kann ich nicht sagen, aber die Matcha Bowl schmeckt hervorragend, ist gesund und eine tolle Alternative auf dem Frühstückstisch. Und mit Schokoladenmüsli macht sie auch noch glücklich ;-).
Wer die Abwechslung liebt, kann je nach Belieben verschiedene Obstsorten, Müsliarten, Nüsse, etc. als Topping kombinieren und so seine individuelle Frühstücks-Bowl zusammenstellen.


DIESEN BEITRAG TEILEN:
Weiterlesen »
Griessflammerie mit Pflaumenröster
Nachspeise
Homemadestuff.blog

Griessflammerie mit Pflaumenröster

Das Griessflammerie ist ein fluffiger Griessbrei, abgeschmeckt mit ein bisschen Zitronen- und Orangenaroma, Ingwer und Vanille. Dazu gibt es einen lauwarmen Pflaumenröster, der nach Vanille und Zimt duftet. Eine wunderbare Nachspeise, die schon vorbereitet wird und der perfekte Abschluss eines leckeren Menüs ist.

Das Original-Rezept stammt übrigens von Alfons Schuhbeck, einer meiner Lieblingsköche wenn es um die feine bayerische Küche geht.


DIESEN BEITRAG TEILEN:
Weiterlesen »
Hauptspeise
Homemadestuff.blog

Dorade mit Salsa Verde

Gewürzt mit Petersilie und Knoblauch gart die Dorade in 30-40 im Ofen und verbreitet ein köstliches Aroma. Dazu die Salsa Verde, den Orangen-Fenchel-Salat und frisches Baguette – ein perfektes Abendessen.

Ideal auch für ein mehrgängiges Menü, denn die Dorade ist schnell und einfach vorbereitet, und wird quasi von allein im Ofen fertig, während man in Ruhe die Vorspeise geniessen kann.

Die Salsa Verde dazu ist eine klassische grüne Kräutersauce vorrangig aus Petersilie, Knoblauch, Sardellenfilets und Olivenöl, die hier noch mit Kapern verfeinert wird. Sie passt zu vielen Gerichten, wie z. B. Fisch, Steaks, Braten, Kartoffeln oder einfach frisches Baguette.


DIESEN BEITRAG TEILEN:
Weiterlesen »
Hascheeknödel - Gefüllte Kartoffelknödel aus Österreich
Hauptspeise
Homemadestuff.blog

Hascheeknödel – Gefüllte Kartoffelknödel aus Österreich

Eine meiner ersten kulinarischen Kindheitserinnerungen sind Hascheeknödel. Damals in Österreich gab es sie mittags beim Metzger zusammen mit gebratenem Sauerkraut und leckerer Bratensauce und mir lief schon immer das Wasser im Mund zusammen, wenn wir uns dahin aufgemacht haben.

Hascheeknödel kennt man hier in Deutschland eigentlich gar nicht und allein die Übersetzung der österreichischen Zutaten war eine kleine Herausforderung. Im Prinzip sind Hascheeknödel gefüllte Kartoffelknödel. Zwar wird die Füllung idealerweise durch den Fleischwolf gedreht, aber mit einer klassischen Hackfüllung hat es nichts zu tun.
Das besondere ist nämlich die Auswahl des Fleisches. Anstatt rohes Fleisch werden vorwiegend geselchtes bzw. gepökeltes Fleisch und Wurstreste verwendet. Ursprünglich waren nämlich die Hascheeknödel ein praktisches Resteessen.
Hier verwende ich Kassler, Speck und Mettenden – eine Wurstspezialität aus dem Norden – aber die Möglichkeiten sind vielfältig.

Dazu gehört auf jeden Fall Sauerkraut – am liebsten mit Zwiebeln und Speck angebraten – und eine leichte Bratensauce.


DIESEN BEITRAG TEILEN:
Weiterlesen »
Apfelkuchen
Kuchen
Homemadestuff.blog

Apfelkuchen

Ein lockerer, saftiger Rührteig und feste, säuerliche Apfelstücke. Dazu gemahlene Mandeln und Aprikosenmarmelade – fertig ist mein Lieblings-Apfelkuchen.

Wie so oft ist das Geheimnis nur ein wenig Geduld. Die Butter & Eier werden so lange mit einer Küchenmaschine oder einem Handmixer aufschlagen, bis sie richtig schaumig sind. Das dauert ein paar Minuten, macht aber den Teig schön luftig und leicht.
Als Äpfel eignet sich am besten die Sorte Boskop. Diese gibt es fast überall ganzjährig zu kaufen und hat etwas festeres Fruchtfleisch.


DIESEN BEITRAG TEILEN:
Weiterlesen »