Gerösteter Blumenkohl mit Haselnüssen

Gerösteter Blumenkohl mit Haselnüssen

Einer meiner liebsten Köche ist Ottolenghi. Von ihm stammt auch dieser Salat aus geröstetem Blumenkohl mit Haselnüssen und Sellerie. Der besondere Geschmack kommt nicht nur durch das Rösten des Blumenkohls und der Haselnüsse, sondern auch durch die Auswahl der Gewürze: Zimt, Piment und Ahornsirup. Als krönendes Highlight kommen noch frische saftige Granatapfelkerne dazu – eine absolute Empfehlung.

Gerösteter Blumenkohl mit Haselnüssen

Gerösteter Blumenkohl mit Haselnüssen

Menge: 6 Personen
Credits to Yoram Ottolenghi
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Zutaten

  • 1 Stück Blumenkohl
  • 10 EL Olivenöl
  • 60 g Haselnusskerne
  • 3 Stangen Sellerie
  • 1 Bund Petersilie glatt
  • 1 Stück Granatapfel
  • 1 TL Zimt gestrichen
  • 1 TL gemahlener Piment gestrichen
  • 2 EL weißer Balsamico
  • 3 TL Ahornsirup
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  • Den Backofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Den Blumenkohl in kleine Röschen zerteilen und auf das vorbereitete Backblech verteilen.
  • Ca. 6 EL Olivenöl über dem Blumenkohl verteilen und mit 1 TL Salz und etwas Pfeffer würzen.
  • Den Blumenkohl mit den Händen vorsichtig etwas verrühren, so das das Olivenöl sowie das Salz und der Pfeffer gleichmässig verteilt werden.
  • Das Backblech mit dem Blumenkohl auf die oberste Schiene in den Backofen geben und ca. 30 min rösten. Der Blumenkohl sollte oben knusprig sein.
  • In der Zwischenzeit die 3 Selleriestangen säubern, schräg in Scheiben schneiden und in einer großen Schüssel zur Seite stellen.
  • Die Petersilie waschen, trocken tupfen, die Blätter abzupfen und zu dem Sellerie in die Schüssel geben. 
  • Von 1 Granatapfel die Kerne lösen(siehe Tipps & Tricks) und ebenfalls zum Sellerie geben.
  • Sobald der Blumenkohl fertig ist, das Backblech herausnehmen und zum Abkühlen zur Seite stellen.
  • Den Backofen auf 170 Grad Ober- und Unterhitze zurückschalten und auf einem Backblech 60 g Haselnüsse ca. 17 min rösten.
  • Die Nüsse ebenfalls abkühlen lassen und anschliessend grob hacken.
  • Den Blumenkohl und die Nüsse zu dem Sellerie in die Schüssel geben.
  • Aus 4 EL Olivenöl, 1 gestr. TL Zimt, 1 gestr. TL Piment, 2 EL weißem Balsamico und 3 TL Ahornsirup ein Dressing herstellen und zu den Zutaten geben.
  • Vorsichtig umrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Tipps & Tricks

  • Ohne Sauerei einen Granatapfel entkernen? Das geht, und zwar gar nicht so schwierig:
    Schneide den oberen Deckel des Granatapfels leicht ein und ziehe ihn vorsichtig ab.
    Wenn man dann reinsieht, sieht man an den Seiten so weisse Trennlinien, die die einzelnen Fruchtsegmente trennen.
    An diesen Trennlinien schneidet ihr nun von aussen die Schale. Jetzt kann man den Granatapfel vorsichtig aufspreizen und öffnen.
    Nur noch die Kerne aus den Fruchtsegmenten lösen und schon ist man fertig.
  • Wie oben erwähnt, liebe ich die Küche von Ottolenghi. Seine Rezepte sind nicht sonderlich kompliziert, aber sie zeichnen sich durch die Kombination von vielen frischen Gemüsesorten mit besonderen Aromen aus. Wahrscheinlich muss man erst einmal seinen Gewürzschrank erweitern, aber es lohnt sich auf jeden Fall! Dieses Rezept stammt übrigens aus seinem Jerusalem Kochbuch (->externer Link).
  • Der Salat Schmeckt am besten noch leicht warm. Sollte etwas für den nächsten Tag übrig bleiben, dann am besten eine Stunde vor dem Essen aus dem Kühlschrank stellen.
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Hascheeknödel kennt man hier in Deutschland eigentlich gar nicht und allein die Übersetzung der österreichischen Zutaten war eine kleine Herausforderung. Im Prinzip sind Hascheeknödel gefüllte Kartoffelknödel. Zwar wird die Füllung idealerweise durch den Fleischwolf gedreht, aber mit einer klassischen Hackfüllung hat es nichts zu tun.
Das besondere ist nämlich die Auswahl des Fleisches. Anstatt rohes Fleisch werden vorwiegend geselchtes bzw. gepökeltes Fleisch und Wurstreste verwendet. Ursprünglich waren nämlich die Hascheeknödel ein praktisches Resteessen.
Hier verwende ich Kassler, Speck und Mettenden – eine Wurstspezialität aus dem Norden – aber die Möglichkeiten sind vielfältig.

Dazu gehört auf jeden Fall Sauerkraut – am liebsten mit Zwiebeln und Speck angebraten – und eine leichte Bratensauce.


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