Wer schon einmal in Südtirol war, hat sich mit Sicherheit in diese unglaublich leckere Küche verliebt. Diese Spinat-Walnuss-Knödel sind ein Klassiker und können perfekt vorbereitet werden. Aber Achtung: Das Brot dazu muss schon älter sein! Das Rezept hierfür wurde von einem kleinen Restaurant in Hamburg geteilt, der Alpenkantine. Wer hier die Spinat-Walnuss-Knödel bestellt, kommt vielleicht auch in den Genuss von dem hervorragenden Gemüsesalat
Spinat-Walnuss-Knödel
Zutaten
- 300 g frischer Spinat
- 1 Gemüsezwiebel, groß
- 125 g Walnüsse
- 180 ml Milch
- 9 Eier
- 1 kg Knödelbrot , am besten 500 g altbackenes Weißbrot und 500 g Laugenbrot. In kleine Würfel geschnitten und am besten 1 Tag lang trocknen. Zur Not reicht auch wenn man es morgens vorbereitet und abends dann verarbeitet.
- 40 g Mehl, ggf. etwas mehr
- Salz, Pfeffer, Muskat und etwas Knoblauch
- 5 EL Butter
- 100 g Parmesan
- 50 g Kürbiskerne
- 2 EL frische Petersilie oder andere frische Kräuter, nach Belieben
- wahlweise auch grünes Pesto statt Parmesan & Kürbiskerne
Nährwerte pro Knödel, ca.: 313 kcal · 13 g Eiweiß · 33 g Kohlenhydrate · 14 g Fett · 3 g Ballaststoffe
Richtwerte, aus den Zutaten berechnet.
Zubereitung
- 300 g frischer Spinat putzen.
- In einer großen Pfanne 5 EL Wasser erhitzen und den Spinat weich dünsten.
- Den Spinat in ein Sieb geben und mit sehr kaltem Wasser abschrecken.
- Gut abtropfen lassen, etwas ausdrücken und grob hacken.
- 1 Gemüsezwiebel in kleine Würfel schneiden.
- 125 g Walnüsse in einer heißen Pfanne rösten und grob hacken.
- Die geschnittenen Zwiebeln in wenig Öl glasig anschwitzen, 180 ml Milch zugeben und leicht erwärmen (nicht heiß werden lassen!).
- 9 Eier in einer großen Schüssel verrühren und kräftig mit Salz, Pfeffer, Muskat und Knoblauch würzen.
- Den gehackten Spinat und die Milch mit den Zwiebeln zu den Eiern geben und verrühren.
- Die Walnüsse mit 1 kg Knödelbrot und 40 g Mehl in einer großen Schüssel vermischen, die vorbereitete Eimasse darüber geben, durchmischen und einige Minuten ruhen lassen.
- Noch einmal gut durchmischen, ggf. noch etwas Mehl zugeben oder nachwürzen. Es sollte nicht zu matschig oder zu bröselig sein.
- Aus der Masse 18 Knödel rollen.
- In einem großen Topf gesalzenes Wasser zum Sieden bringen und die Knödel ca. 20-25 min ziehen lassen. Das Wasser nicht kochen lassen!
- 50 g Kürbiskerne rösten.
- 5 EL Butter in einer Pfanne zerlassen und leicht bräunen lassen.
- Die gegarten Knödel mit der zerlassenen Butter beträufeln und mit 2 EL frische Petersilie oder andere frische Kräuter (grob gehackt), gerösteten Kürbiskernen & 100 g Parmesan (gehobelt) oder Pesto servieren.
Tipps
- Das Brot muss alt sein!
- Die Menge der Milch kann je nach Brot variieren.
- Wer sich unsicher ist, kann einen Probeknödel vorab kochen.
- Ich brate die Knödel gerne vorher noch ein wenig mit Butter in einer Pfanne an. So kann man sie auch besser warmhalten.
Noch mehr Kniffe von A bis Z findest du im Küchen-ABC.
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Häufige Fragen zu Spinat-Walnuss-Knödeln
Was passt zu den Spinat-Walnuss-Knödeln?
Statt Parmesan und Kürbiskernen kannst du die Knödel auch mit selbstgemachtem grünem Pesto servieren. Als Beilage passt der lauwarme Gemüsesalat mit Senf-Kräuter-Marinade perfekt. Beide Rezepte stammen aus der Alpenkantine in Hamburg.
Kann ich die Spinat-Walnuss-Knödel vorbereiten und aufbewahren?
Ja, die Knödel kannst du gut vorbereiten und im Kühlschrank lagern. In einer verschlossenen Dose halten sie sich 2 bis 3 Tage. Vor dem Servieren brätst du sie in Scheiben oder halbiert in Butter an. So werden sie außen schön knusprig.
Kann ich die Spinat-Walnuss-Knödel einfrieren?
Ja, gegarte Knödel lassen sich gut einfrieren. Friere sie einzeln vor und packe sie dann in einen Gefrierbeutel. So halten sie etwa 3 Monate. Lass sie im Kühlschrank auftauen und brate sie dann in Butter an.












